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Lindenberg & Witting

Rechtsanwälte Lindenberg & Witting

Im Arbeitsrecht wird zwischen drei verschiedenen Zeugnisarten unterschieden. Das vorläufige Zeugnis, das Zwischenzeugnis und das Endzeugnis.

Das Zwischenzeugnis wird dem Arbeitnehmer während des Bestehens des Arbeitsverhältnisses ausgestellt. Das vorläufige Zeugnis wird bei einer nahenden Beendigung ausgestellt. Das Endzeugnis oder auch Arbeitszeugnis genannt wird mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausgestellt. Bei der Fertigung eines Zeugnisses müssen zahlreiche Punkte beachtet werden. Zunächst müssen unbedingt die Formalien eingehalten werden. Das Zeugnis muss natürlich frei von Rechtschreib- und Grammatikfehlern sein. Dies ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Der Arbeitnehmer muss mit Vor- und Familiennamen sowie dem Geburtsdatum genau bezeichnet sein. Das Zeugnis muss von der zuständigen Person des Arbeitgebers unterzeichnet werden. Ferner muss es frei von Verschmutzungen sein und ein harmonisches Schriftbild aufweisen. Das Zeugnis sollte auch nicht geknickt sein. Das Zeugnis sollte möglichst klar und verständlich formuliert sein. Die Tätigkeit sollte möglichst genau beschreiben sein. Es ist darauf zu achten, dass die Beschreibung der Tätigkeit nicht langatmig, sondern vielmehr kurz und prägnant ist. Gleichwohl sollten die Tätigkeiten umfassend beschrieben werden. Alles andere macht bei einem potentiellen neuen Arbeitgeber einen schlechten Eindruck.

Das qualifizierte Arbeitszeugnis enthält auch eine umfassende Leistungs- und Verhaltensbeurteilung. Das Zeugnis muss auf alle Tatsachen und Bewertungen eingehen, die für das Arbeitsverhältnis von Belang waren und für etwaige neue Arbeitgeber von Belang werden könnten. Dem Arbeitgeber steht bei dieser Bewertung ein nicht unerheblicher Beurteilungsspielraum zu. Allerdings ist er an seine Wahrheitspflicht gebunden und das Zeugnis ist stets aus der Sicht eines wohlwollenden Arbeitgebers zu fertigen. Bei der Zeugnissprache hat sich in den vergangenen Jahren eine verklausulierte Benotung eingebürgert. Wir empfehlen daher, auf eine derartige Benotung zu bestehen. Jeder potentielle neue Arbeitgeber schaut zuerst darauf, welche Gesamtnote der Arbeitnehmer beim alten Arbeitgeber bekommen hat. Bei der Leistungsbeurteilung kommt daher folgendes Schema zur Anwendung:

  • die Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt hat, bescheinigt eine sehr gute Arbeitsleistung,
  • die Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt hat, bescheinigt eine gute Arbeitsleistung,
  • die Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt hat, bescheinigt eine befriedigende Arbeitsleistung,
  • die Aufgaben zu unserer Zufriedenheit erledigt hat, bescheinigt eine ausreichende Arbeitsleistung,
  • die Aufgaben im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit erledigt hat, bescheinigt eine mangelhafte Arbeitsleistung,
  • Bemühen vorhanden war, die übertragenen Arbeiten zu unserer Zufriedenheit zu erfüllen, bescheinigt eine völlig ungenügende Arbeitsleistung.

Ein ähnlicher Maßstab wird auch bei der Verhaltensbeurteilung des Arbeitnehmers in Ansatz gebracht. Es sollte darauf geachtet werden, dass im Ergebnis keine negativen Andeutungen bezüglich des Verhaltens des Arbeitnehmers im Zeugnis vorhanden sind. Selbst bei einem lediglich befriedigenden Verhalten darf im Zeugnis an dem Verhalten des Arbeitnehmers keine größere Kritik geäußert werden. Hintergrund ist, dass die Zeugnissprache stets übertreibt und somit eine – auch vorsichtig – geäußerte Kritik unmittelbar als mangelhaftes Verhalten des Arbeitnehmers ausgelegt wird. Zu beachten ist, dass auch das Verhalten des Arbeitnehmers gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kollegen und Kunden dargestellt wird. Ein etwaiges Auslassen bzw. Nichtaufzählen führt in der Regel dazu, dass das Verhalten des Arbeitnehmers als schlecht gewertet wird. Es sollte auch am Ende des Zeugnisses darauf geachtet werden, dass eine Schluss- bzw. Grußformel mit aufgenommen wird. In der Rechtsprechung ist es umstritten, ob der Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine derartige Klausel hat. Zur Zeit mehren sich die Anzeichen dafür, dass die Rechtsprechung eine Gruß- und Dankesklausel als notwendiger Teil eines Zeugnisses ansieht.

Sofern Ihnen gar kein oder ein unrichtiges Zeugnis erteilt wurde, sollten Sie nicht länger abwarten. Begeben Sie sich bitte in anwaltliche Beratung. Bei einem unrichtigen Zeugnis ist auf die Berichtigung des Zeugnisses zu klagen. Wurde gar kein Zeugnis erteilt, kann auf die Fertigung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses geklagt werden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen hierzu jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie mit einem unserer Anwälte für Arbeitsrecht einen Besprechungstermin. Wir freuen uns, Sie zu unseren Mandanten zählen zu dürfen.

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